
Mittelalterliche Hospitäler waren weder Krankenhäuser in unserem Sinne noch Klöster.
In ihnen lebten Menschen, Gesunde und Kranke, zusammen. Gesunde traten freiwillig ein, um dort zu arbeiten, Kranke, Durchreisende und andere Hilfsbedürftige wurden aufgenommen.
Das Zusammenleben sollte durch Regeln geordnet sein, die sich die ältesten Hospitalgemeinschaften selbst gaben, später wurden sie den "Insassen" von kirchlichen oder weltlichen Autoritäten vorgeschrieben, und in der Neuzeit wurden daraus "Hausordnungen".
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