Rothenburg ob der Tauber, Neue(r/s), 1335..
Von der Anhebung vnd Ordnung der pfründe vnd der altar im spitel.
Daz ist ze wizzen gemeincklich vnd besunder. allen den die gegenwertig vnd künftig sin. daz der Anhab vnd Ordenung der pfründe vnd der altar zu den newen spital zu Rotenburg also geordnet sin.
Des ersten daz die vicarier der vorgeschriben altar, die zu den obegeschriben altaren gehore. zu bokemlicher zit so sie aller emzlichest mügen mit gewizzen guten andacht ir messe sprechen sullen vnd sullen in dem spital wonen sin. vnd sullen an vrlaub des capplans niergent gen. dann in die Statt vnd sullen ein klein wile vzzen sin. Auch sullen sie sie zu mettin zu meß zu vesper vnd zu complet vnd bi andern gotlichen ampten. vnd an dem Suntag mit in gen vmb die kirche vnd wenn sin zit ist. vnd woh gotlicher Dinge do geschehen sol daz sie gegenwirtig sullen sin. mit singen vnd mit lesen sie waren danne chaftig not. Auch sullen sie die altar die in beschiden sin. bewären mit iren lichten vnd mit buchen vnd mit andern dingen waz dazu gehört. daz sullen sie zeugen mit iren pfönnigen. daz opfer der altar wie daz genannt ist daz in deopfert wirt. daz sullen sie antworten vff den grozzen altar. Auch sullen sie nicht hindern des capplans messe. Sunder sie sullen vor oder noch meß sprechen.
Ist auch daz ir einer zum andern iht zu clagen het daz weltlich ist vnter den die in dem Spital sin. oder gen ein Burger in der vorgenenten Stat. so sol man zu dem ersten den drien furlegen. die gewalt vnd recht haben vnd eine iechlichem pfrundner recht bescheiden vnd geben als hernoch geschriben stet. die selben dri sullen die clag in eim Monden hinlegen vnd enden. ob daz niht geschiht so mag erz clagen wo er will.
Dor nach wenn der pfründe eine ledig wirt oder ist. so mag vnd sol der Capplan der Spitolmeister die zu den ziten sin. vnd einer von den rat. den der Roth noch got vnd iren gewizzen dor zu bescheiden einen andern zu der pfrunde geben ob sie einmutig werden. oder ob ir zwen vber ein kumen die mugen ez auch wol tun. wer daz sie all dri vber ein niht möchten kumen oder doby niht sin wollten oder mohten. so sollen sie einen den sie zu der pfrunde bescheiden wollen antwurten einem Bischof der priester sei oder werde in dem nehsten monden nachdem als die pfrunde ledig ist worden.
Vnd die pfrundner oder Capplan der altar sullen priester sin. oder dorzu gewiht sie etlicher moz. vnd die selben priester den da verlihen werden die pfrunde sullen shweren vff dem heiligen ewangelie oder geloben mit hantgeben trewen an eides stat als bald vnd sie fursehen werden mit den pfrunden vnd niht priester sin. daz sie in einer jorsfrist von dem als sie vff die pfrunde geantwurt werden. zu priester sullen geweiht werden. sie werden denn chaftig not. vnd daz sie mit irm wesen sullen bliben in dem Sitzen vnd wonen, vnd daz sie in der selben zit niht gewiht würden als vorgeschriben ist. so weren sie meyneid worden vnd sin zu rauben der pfrunde die in verlihen werden vnd aller dinge daron die do gewalt haben die priester zu antwurten zu den altarn. die sullen sich also halten in den vorgeshriben dingen. als sie an dem letzten geriht dem obersten antwurt darvmb geben wollen.
Auch sullen die personen der priester die dor zu geordnent werden oder geshickt nicht besunder wonen. Sunder sie sullen mit dem Meister vnd mit dem andern pfrundnern die do got dienende sin. oder mit dem Capplan des Spitals ezzen. trinken. sloffen. vnd ein gemein leben oder ein geleichz halten haben vnd niezzen. also die desselben vorsetzt sin vnd andaht die sullen ein glich Leben haben an den siten vnd an der zuht. Wan gecshriben ist. Ez stet nit wol were fallet vnd niht vffmage vnd niemant hat der im zu hülff kume. Si sullen by einander bliben vnd wonen daz ir ein des andern gezeug mug gesin eins guten erbarn wandels. Auch die kost die ein Capplan oder ein meister des spitals mit den pfründnern niezzend ist. Daz man in die sol reichen mit ezzen vnd mit trinken. so bescheidenlich daz sie die pfründe jerlich gelten sullen mit irn guten die in werden von irn altare. wenn aber daz ez in zu swer wolt sin. daz sie sich mit ein meister des Spitals mit ein gedinge der kost niht überein mochten kumen. so mag er ein satzung machen mit zweien die die pfründe verlihend sin eins Capplons, oder eines Rotherrn oder des Meisters vnd eins Rotherrn.
Were aber daz die die pfrunde zu verlihen haben niht verlihen in ein Monad nach dem vnd die pfrunde ledig worden were einen vff die pfrunde niht antwurten. oder der niht gewiht wirt. als vor geshriben stat. so gehort zu den mal die Fürsehung der pfrunde zu verlihen an einen bishof. also bescheidenlich daz die vorgenanten dri lehenherren fürbaz die pfründe zu verlihen haben. daz inen kein shade davon wachs oder werde.
Zu vrkunde vnd zu gezeugnisse der vorgeshriben dinge ist des obengenanten Spitals Insigel diser Brieff versigelt.
II. Hier hebt sich an ein ordnunge von dem wesen vnd von dem wandel vnd siten ze leben der sichen vnd der gesinde im Newen spital zu Rotenburg.
Des von den sichen von des wegen daz sie herrn vnd recht erben werden geaht des huses gut vnd der almusen vnseres herren ihesu christi. Dar vmb sint die siechen inz nemen mit gantzer hitze der liebe. vnd andacht der eren. dar vmb seit sie inzenemen. wanne in iren namen wirt christus selbst ingenumen. wan christus hat gelert. mich hot gehungert. mich hot gedurst. ich bin bloz gewesen. ich bin ein gast gewesen. ich bin krank gewesen. ich bin in dem kerker gewesen. die nun alle in dem Spital volliclichen werden geshickt. vnd dar vmb daz daz hus ein warez spital vnd hus geheizzen mug werden, so sol man schicken mit des selben huses pflegern vnd besorgern daz die vorgenanten sohs werk der barmhertzikeit dar jiner vlizclich vnd getrewlich werden vollebraht.
Welch menschen also barmhertzclichen in daz selb hus werden empfangen, die sullen gedemutig werden vmb ir krankheit. sie sullen sich niht vberheben der barmherzikeit die man an sie gelegt hot. er sol alzit gedenken daz im sulch dinst in der er gotes erboten werden. dar vmb so sullen sie vnter in selber sin fridfridsam1. litig. andehtig. demutig. emzig an irn gebeten noch irn vermugen vnd got dankberlich alzit danken. vnd niht von ir überflüzikeit noch übermuts der vndankberkeit oder von vngedultiger murmelung ir diener betrüben. Sie sullen strenklichen gehalten werden wie sich daz eisht. daz sie niht teglich kriegen mit einander. vor claffen vor murmelung vnd vor hezzigen wirken. die niht allein in Sunden vnd den. der almusen sie niezzen denselben swerlichen schaden bringen. vnd zu irn vnd des spitals schaden alle die daz vernemen vnd horen mogen do mit geergert moht werden.
Darüber vor allen Dingen an widerede und murmelung alzit in allenDingen. sullen sie dem Meister vnd den andern amptleutengehorsam sin vnd allermeist dem. welch vnter in. vnd wie offt sie genant vnd geheizzen werden. die siechen so sie sterben wollen, des nahtes vnd des tages vlizclich sullen warten. vnd sol also by inmachen daz sie nicht also allein on all barmhertzigkeit sterben. Dar vber verbeut man allen siechen gar strenkliche also wenn sie in das spital kommen. waz sie haben vnd lazzen an leben oder an tode ez sei an gelte oder an andern dingen. daz sie das jiemant ihtes geben vzwendig oder inwendig des spitals. sunder waz er also lezt. das sol ein spitalmeister oder des spitals pfleger oder pflegerin des spitals uzspenden an der andern siechen trost vnd daz sol auch ein ieclicher mann er also hin kumet vesticlich geloben. waz er gegenwärtig habe oder her nach. vnd in dem spital abge von todes wegen. daz er niemant do mit meine dann daz spital dene siechen ze trost.
Welch aber werden die obgeschriben dinge zu einmal frevlich vnd vngehorsamlich übergiengen den soll man abbrechen vierzehn tag den wie vnd auch ander pytanz die dann gefallen.
Die aber zum dritten mal in den obgeschriben dingen vngehorsam und wider wollten sin on redliche sache. der sol von dem spital kumen on all widerrede. Sulch pene sullen die liden die do krizisch vnwillig oder die sust mit vngeduldigen vnd unlätlichen siten vnd mißhellung begriffen vnd funden wurden vnd des des2 drisamt ermant wurden. vnd daz nicht hinlegen walten.
Dor vmb sol der capplan der Meister oder die Meisterin vnd der kelner zum minsten all monad den siechen ein Capitel halten und welch vnter in an den obgeschriben dingen gemeinclich also begriffen vnd funden wurden, der die also vbergangen hat. der sol dar vmb gebuzt werden dar nach als er daz der schult hat in forchte der andern siechen daz sie sich doran stozzen sullen.
Unter allen amptleuten vnd dienern. der Capplan nach der ordenung vnd der wirdikeit sol er inn behalten die ersten statt, dar vmb daz im zugehört all gezierde der tugend. er sol sin keusch. mezzig. gütig. demutig. gemein mit vollkumen siten. vnd vor allen dingen barmhertzig vnd behitz mit dem brinnenden feuer der göttlichen liebe. alsodaz er vber die schaf daz sint armen siechen die ihm zu vorderst göttlichen empfohlen sin. vnd die krankheit der siechen demutiglichen mit in tragen vnd alzit inwendig ein gutig mitleiden mit in hab. vnd als ein luterne die do brinnet vnd leucht in dem huse gots. daz in allen sey ein spigel und ein byzeichen des ewigen lebens. und im gehort zu forderst zu daß er volkumen sei vzzerichten daz im zugehört. daz er recht als ein guter hirt und als ein vater der siechen nicht allein ir sorg ze tragen geistlichen. sunder er sol vnterstanden zu sulchen ziten so man dez bedarff zu notdurft in liplichen sachen guten fleiz dar zu haben, daz die pitanz vnd ander trostung die den siechen zu gehört. zu dehein rechten zit nimmer verzogen werde noch auch sust in noclicher besorgung vnd reichung von den dienern vnd von den dienerinen zu deheiner zit versäumet werde. noch der gröz der krankheit vnd noch der notdurfft eins ieclichen siechen. bede liplichen vnd auch geistlichen iaman3 vnd vzzen. vnd daz soll allermeist eine Capplon bekannt sin, mit dem antlitz sins hertzen, sol er ditz eigentlich erkennen. vnd daz sol ordenlich als billich ist eine jeclichen der siechen geschickt werden als im zugehört noch siner notdurft, als man auch liset in dem buche von den werken der zwolf boten. Ez werdet eine jeclichem geteilt, nach dem als im not ist[B1].
Auch spricht sanctus benedictus in siner Regeln. der Abt der sol merken die krankheit seiner bruder die des notdurftig sin vnd sol sich nicht keren an dem bösen willen der hezzigen. und dar vmb ist ez gar gutig vnd ein groz notdurft. daz an vzgebung der pytanz wird angehebt an den ärmsten vnd an den krenksten vnd dar vmb zu allen vorgeschriben dingen. all schaffer vnd schafferin des vorgenanten huses von manung vnd anweisung des Capplons nachdem danne als müglich ist sullen im gutlich vnd bescheindenlich gehorsam sin on alle widerrede.
Und der Capplon reht als ein geistlicher luger, soll er sin eygen der vmbsichtigen merkung alzit haben zu einer jeclichen vnbekümenlicheit des huses vnd zu vorderst welche dink des huses wesen an eren oder an nutz geschedigen möchten. vnd der Meister vnd ander amptleut van des Capplons manung mit rate der getrewen des spitals. daz selbe sullen sie getrewlich hin legen. ob daz versaumt wurde mit frevelicher verzihung das got nit on wolle. so sol man daz bringen für die burger.
Ez gehört eim capplon auch zu, daß er aller menschen die dem huse gütlich tun sie sind lebendig oder tod steticlichen ein vlizzig gedehniß sullen haben gen dem Volke, vnd zu vörderst all jar die vier kottemper der selben die tot sin, ir nehmen in dem Register des huses geschriben sull den siechen und den andern die gegenwertig sin lesen vnd für herz getrewlich beten.
Vnd all suntag. aller der stifter des huses vnd die dem huse besunderlich gutlich haben geton deren sol er in besunder gedehtniß haben. vnd ob derselben sterpzit in derselben wuchen ist gefallen die sol er mit namen auch verkunden vnd auch die guter die sie dem huse geton haben. als vere er daz weiz. daz sol er auch offenlich vnd getrewlich verkunden.
III. Von dem Meister vnd von den Amptleuten.
Dem Meister vnd andern amptleuten des Spitals daz sie gar bescheiden, wise, wizzig, keusch, senftig, demutig sullen sin vnd zu forderst götlich forcht haben. vnd sullen sin eins erbarn. Lymundes vnd wandels. nicht trinken. nicht fuller4. nicht wib bym haben zu im.. nicht vngdetrewlich dienen. vnd der armen gut niht vnnützlich hin geben. vnd anders mit vnnützen geberden die dem huse vnbekemlich sin. Sunder noch dem als nüzlich ist. als die sin die dem huse sich solber vnd daz ir dem huse ewiclich reht als die getrewen uzgeber. die in des grozzen huswirts hus gesetzt sin. des ezzen sins husgesindes. daz ist daz gut der armen siechen. die hab vnd gut des spitals in gotes forhte getrewlich vz geben als sie gut am jüngsten gerichte dar vmb antwurten müzzen.
All amptleut vnd auch die pfrundner sullen an miner5 stat vnd ob einem tische ezzen glich spise vnd niht vngelich an ezzen noch an trinken. ez sei dann sichtag etlicher oder redlich sache. daz man dem solben vnter wilen anders tue.
Ez sullen auch dem meister all ander amptleut in allen dingen vntertenig sin. vnd sullen auch all kottemper. daz ist vierstunt in dem Jore dem Meister vnd etlichen getrewen des spitals die die er zu im eimet. von allen dingen die durch ir hende gangen sind von Innemen. vnd von vzgeben ein gontz getrew Rechnung tun. Der Meister sol ein mol im Jor von allem den daz er eingenumen vnd vzgeben hat vnd auch des huses schulde die durch sin hende gangen sin vnd auch andern amptleuten daz selb jor vor den burgern vnd andern des spitals getrewen ein gemein rechnung tun. Dar vber sol der Meisternoch ander amptleut von irm eiginen sinne des huses geschefte nihtes schicken in deheinerley wise. sunder mit gutem rate vnd mit guter berotung als in ieclichem gescheft daz best dunkt. wann geschriben ist. so darff ez dich[B2] nicht rewen.
Dar vmb all vnter Amptmann mit wizzen vnd mit rate des meisters sullen sie schicken vnd handeln allez ir geschefft der Ampte. Vnd der meister in den grosen geschaftendes huses sul er haben rat der Burger vnd der andern getrewen des spitals all zit.
Alles fremdes geschefft daz do geschiht on Rat des spitals getrewen vnd des husgesindes des huses, daz soll alles weder maht noch kraft haben.
Vor allen dingen der Meister vnd ander amptleut mit gewisser fursehung als ferre sie mugen. sollen sie all vor gewisheit haben von der gröz der zahl vnd an der moz des huses an getreide an win. an gelt vnd an ander narung vnd zerung des huses notdurfft. vnd wie vil zu verzeren von die allen sie des jors bedurfen. daß sie nach der gröz der zahl vnd nach moz der Innemung die zerung des jiors wizzen. daz sie sich dornach wizzen ze richten.
Der Meister vnd die Amptleut des huses. sullen kein new gebew machen von des spitals guten. als lang des hus beswert ist mit schulden. (unter waz bawfellig ist daz sol man widerbringen von ziten zu ziten.
Der Meister sol mit niemant kein gevatterschaft haben daz dem huse vnbekemlich sei. dem Meister vnd anderen Amptleuten den sol ernstlich zugefügt vnd geboten werden von den burgern daz sie all ingenumen kost vnd auch die schuld des huses stetichlich vnd alzit mit ganze gantzem fleiz sullen heizzen beschriben. wann gar kuntlich ist. daz von seumung wegen des shribers daz wesen des huses als vor geschriben ist. grozzen schaden vnd verdurbnuß zu vergangen ziten genumen hat.
In grozzen gescheften des huses mag der meister des huses groz Insigel anlegen aber an cleinen dingen als an sendbriefen mag er daz minner Insigel anlegen.
Von den pfründnern vnd von den andern die in dem huse wonen.
Zu der pfrunde vnd zu der wonung des huses sol man empfahen leut sie dem huse getrew sin, die do wise sin vnd ein guten lymunt haben. vnd in allen dingen eins löblichen wandels, die do den meister vnd der notdurfft des huses wollen zu hilfe kumen mit gutem rate vnd mit andern dingen. vnd auch sulch leut sint, ob sie not geschahe daz des huses ampt von heiz und bot wegen der burger wizzen vnd mugen fruchtbarlich volbringen. vnd ir lobliche gegenwertikeit des huses alzit vnd überal nutz vnd ere bringen müge.
Ez sit gewis vnd nutze vnd auch fridsam zu allerzit. daz die pfründe von dem keler vnd von der kuchin des huses vzwendig in irn husern do sie zu einzeln Inne wonen als das Ingesinde vnd mitwoner des spitals in eigen kost vnd getrank mügen sie niezzen.
Wer ob deheimer der amptleute oder der pfründner des huses begriffen in den obigen dingen daz er die vbergangen het. so mag in der Capplan der Meister und der kelner ein pene nach gröz der handlung daz sie gepeinigt werden zu forhte der andern.
In dem huse in dem hofe vnd vberall in dem spital sol man deheinerley weltlich gesank triben noch kein vnordentlich spil noch kein vnzimlich verlozzenheit daz ander leut iht daran geergert werden sunder ez sol do sin ein volkumen wandelung vnd ein clösterlich zuht.
All die in dem spital wonen die sullen miden im huse vnd vzwendig vnzimlich vnd vnerlich gesellschaft vnd höfleich.
Von dem husgesinde.
Daz husgesinde kneht vnd meyde. sullen sin eins erbarn wandels vnd eins guten lymunds. sie sullen niht spieler sin. niht dieb sin. niht trinker sin. niht trunken sin. nicht loswib haben. noch sust deheinerloy vnzüchtig geberd haben. daz von irem bosen lymund vnd vnzimliche wandel dem spital groz schad widerforn mäht.
Man sol zu dienst empfahen. getrew arbeiter vnd arbeiterin. die mit gantzem vliz arbeiten. vnd volkumen guter geberde sin vnd eins erbarn lymunds. vnd die gott zu forderst förhten. vnd die in gotes förhte vnd in der gerehtikeit dem spital getrewlich dienen.



